!!! Sie befinden sich auf einer möglicherweise nicht mehr aktuellen Internetseite. Unsere aktuellen Web-Seiten (auch mobil) finden Sie hier !!!

 

!!! It is possible, this Web-Site is not up to date anymore. Our new Sites (also mobil) you will find here !!!

 

 Unser Wasser /  the water
zur Startseite / to homepage

 

 
unsere Surfer in Aktion
 

 

1. Grundlagen / basic information

 

Die Talsperre 'Bergsee Ratscher' ist ein Gewässer mit vielen Millionen Kubikmeter Wasserinhalt.
Ein solch grosses Gewässer ist ein natürliches Ökosystem. Ganz automatisch erfolgt eine Selbstreinigung. Milliarden von Kleinstlebewesen bis zu der Grösse einer Stecknadel beseitigen kontinuierlich alle Schwebestoffe. Sie ernähren sich von allen organischen Substanzen und sorgen so für klares Wasser. (Der Bergsee Ratscher erreicht Sichttiefen bis zu 3 Metern)
Um immer sauberes Wasser zu haben muss man dafür Sorge tragen, dass sich ausreichend dieser Kleinstlebewesen im Wasser befinden. Die Anzahl der natürlichen Feinde dieser Kleinstlebewesen muss gering gehalten werden. Da es sich bei diesen Feinden in erster Linie um kleine Fische handelt, muss alles getan werden, diese zu verringern. Dies gelingt dadurch, dass man zum einen auf einen Besatz des Sees mit Kleinfischen verzichtet und zum anderen deren natürliche Feinde (Raubfische, Fischreiher, Kormorane) 'fördert'.
Die oben genannte Politik hat in den letzten Jahren zu einer spürbaren weiteren Verbesserung der Wasserqualität geführt.

 

(english)

 

2. Überprüfung der Wasserqualität / check of the water-quality

 

Die Wasserqualität der Talsperre 'Bergsee Ratscher' wird ständig (während der Badesaison) durch das Landratsamt Hildburghausen überprüft. Dazu werden vor Ort Messungen vorgenommen sowie auch Proben entnommen, die in einem unabhängigen Labor untersucht werden.
Die Messergebnisse und Analysen werden anhand der EU-Badegewässer-Richtlinie bewertet und im Falle einer Grenzwertüberschreitung würden entsprechende Maßnahmen durch das Gesundheitsamt ergriffen. (Dies war in den letzten Jahren nicht nötig, ein Verdacht auf Häufung von Blaualgen (siehe ganz unten) konnte nicht bestätigt werden.

 

(english)

 

3. Wassergutachten / water-certificate

 

Da die Wasserproben unabhängig vom Landratsamt Hildburghausen entnommen und analysiert werden, sowie die Ergebnisse der Analyse ausführlich und zeitnah auf der Seite des Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (TLLV) veröffentlicht werden, verweisen wir mit nachfolgendem Link auf diese Seite. Dies dürfte die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse noch erhöhen, da wir selbst keinen Einfluss auf die Veröffentlichung haben.
Wie liest man nun diese Analyse: Wichtig ist, dass die ersten beiden Positionen (Coli-Bakterien und Enterokokken) unter 100 bzw. möglichst noch niedriger liegen. Dabei bedeutet ein Wert von '<10' dass diese Erreger nicht nachgewiesen werden konnten. Falls man entsprechend empfindlich ist, sollte man auf die Position 'Blaualgen' achten. Ansonsten steht abschließend unter 'Bemerkungen', ob das Wasser zum Baden geeignet ist.
Auch wenn die Proben nicht täglich analysiert werden, kann man an den vergangenen Ergebnissen auf jeden Fall die Tendenz ablesen. Wir selbst können sagen, dass wir in unseren bisher 11 Jahren (1999 bis 2009) weder erhöhte Bakterien-Werte noch Blaualgendominanz hatten. Und es zeigt sich auch, dass aufgrund der durchgeführten ökologischen Massnahmen die Wasserqualität sowohl in den Analysen als auch im Anblick des Wassers immer besser wird.

 

(english)

 

genaue Analyse auf der Seite des TLLV

 

4. Blaualgen / blue algae

 

Blaualgen befinden sich in einer gewissen geringen Konzentration in jedem gesunden Gewässer. Es kann unter ungünstigen Bedingungen (zu viele Kleinfische, dadurch zu wenig Kleinkrebs welche diese Algen fressen) vorkommen, dass es zu einer Überentwicklung von Blaualgen kommt. In einem solchen Fall sollte man keine grösseren Mengen Seewasser schlucken (man sollte nie grössere Mengen Seewasser schlucken) und wenn man allergisch auf derartige Stoffe reagiert, sollte man überhaupt nicht baden.
Durch das Gesundheitsamt werden die Betreiber von Badegewässern dann verpflichtet, entsprechnde Warnhinweise aufzustellen. Aber wie gesagt, der bisher einzige Verdacht 2001 hat sich nicht bestätigt, weshalb auch das Jahr 2001 eine blaualgenfreie Saison war.

 

(english)

 

5. Vergleich natürliche Gewässer zu Schwimmbad / comparison: naturall waters to swimming pool

 

Wie oben bereits ausgeführt, kommt es in natürlichen Gewässern (auch in Talsperren) zu einer Selbstreinigung.
In Schwimmbädern gibt es vor allem ein Problem: Die Menge des Wassers ist im Verhältnis zu der Anzahl der Badenden sehr gering. Durch die Badegäste werden deshalb verhältnismässig grosse Mengen an problematischen Stoffen in das Wasser eingebracht. Diese Stoffe sind Schweiss, Sonnenöl, 'Dreck' von unsauberen Badegästen und als grösstes Problem Unmengen von Urin. Durch diese Stoffe würden sich gerade bei den warmen Temperaturen im Sommer sehr schnell Bakterien in gesundheitsschädigender Anzahl bilden. Deshalb wird in Schwimmbädern kontinuierlich Chlor in das Wasser eingebracht. Die Belastung des Wassers wird ständig gemessen und die Chlormenge daraus berechnet. Je mehr Badegäste also baden, umso mehr Chlor befindet sich im Wasser.

 

(english)

 

!!! Sie befinden sich auf einer möglicherweise nicht mehr aktuellen Internetseite. Unsere aktuellen Web-Seiten (auch mobil) finden Sie hier !!!

 

!!! It is possible, this Web-Site is not up to date anymore. Our new Sites (also mobil) you will find here !!!

 

 

  zur Startseite / to homepage